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Frankreich: Strom ist nichts wert – und Energie ist kostbar

Eine Woche in Frankreich liegt hinter mir, bei der die Gelegenheit bestand ganz normale Bürger über das Thema Energie und Strom zu interviewen. Nicht wissenschaftlich und repräsentativ – sondern unvorbereitet und spontane Gespräche, die wahrscheinlich ehrlicher und offener sind, als alle Meinungsumfragen je sein können.

In Deutschland können wir stolz sein,  lautet mein erstes Fazit, denn ich will nicht tauschen. Der Versuch einer Aufbereitung von sehr vielen Eindrücken.

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energiewende_nervt

“Am 28. 2, 24.00 Uhr, is over” – mit Einreichungen zum Strommarkt der Bürgerenergiewende. #GrünbuchExpress

isch_overIn wenigen Stunden endet die Einreichungsfrist zum Grünbuch “Strommarkt der Energiewende”, bei dem die Wertschöpfung aber auch die Wertschätzung der Energiewende neu definiert wird. Mittlerweile sind über 200 Einreichungen von Verbänden, Lobbygruppen, Gewerkschaften, Stromerzeugern und vielen anderen Organisationen eingegangen, nur von Bürgern findet man recht wenige Wortmeldungen.

Ist ihnen egal, wie das Geld durch die Steckdose fließt? Stromkunden stellen die größte Gruppe der Marktteilnehmer; artikulieren ihre Interessen aber am wenigsten…

GrünbuchExpress

In nur 15 Minuten können die Leser dieses Blogs  Konsultationsteilnehmer des zukünftigen Strommarktes werden. Eine einfache Word Vorlage “Grünbuch Express” oder Google Docs Vorlage erlaubt die eigene Einstellung zu den Themen des Strommarktes einzureichen. Es müssen nicht alle Felder ausgefüllt werden, sondern eine authentische Stimmabgabe erfolgen.

Bitte nicht vergessen, dass Dokument am Ende an die angegebene Email des BMWi zu senden.

Einsendeschluss: 28.02.2015 24:00 Uhr! 

Persönliche Anmerkung

tz_200Man darf mit Recht fragen, warum die Idee mit dem Dokument in letzter Minute erst kommt. Die Idee kam nach dem Lesen des Beitrages bei Metropolsolar, dort wird kurz der Inhalt des Grünbuches zusammengefasst und zur Einreichung aufgerufen. Mit der Erfahrung der Einreichung zum Hybridstrommarkt, welcher ein vollständiges Marktdesign ist, ist mir beim Lesen des Aufrufs aufgefallen, dass es extrem schwierig ist, strukturierte Eingaben aus dem Nichts zu machen.

In der Soziologie fragt man gerne den sogenannten Einstellungen zu bestimmten Aussagen. Dieses Werkzeug verbunden mit einer sogenannten Likert-Skala können auch als Stellungnahme gewertet und in einer Konsultation berücksichtigt werden.

Es würde mich freuen, wenn aus den 200 Einreichungen 2000 Einreichungen werden!

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Kreativität gefragt: Strommarkt Modell in 140 Zeichen

“Ganz ehrlich, hab ich nicht verstanden.” sagt Xanthippe im Video zum Hybridstrommarkt. Es ist ein sehr komplexes Thema, welches daher in den Meisten Medien nur übernommen, aber nicht diskutiert wird. Nach  dem Kommentar von Fritz Binder-Krieglstein auf der Webseite des Modells, kam die Idee nach etwas Kreativität zu fragen. Kann man den Hybridstrommarkt einfach beschreiben? Wer hat eine Idee?  Reichen 140 Zeichen?

Es würde mich freuen, wenn einige Beschreibungsversuche eingehen würden. Von einem Leser ist mir bekannt, dass er eine schöne Zeichnung auf Papier angefertigt hatte – vielleicht ist dies der Königsweg?

Die kürzeste  - aber wenig ansprechende – Beschreibung, die mir bislang eingefallen ist lautet:

“Der Hybridstrommarkt ist klassischer Strombezug (KWh) kombiniert mit zeitsynchroner Verrechnung der Erzeugung aus gemieteten Anlagen.” (jetzt twittern)

Das geht mit Sicherheit besser! Daher hier als Kommentar im Blog oder auf Twitter bis Samstag 28.02.2015 einen Gegenvorschlag machen. Gerne dürfen Zeichnungen, Diagramme, Videos (?) mit verlinkt werden!

epex

EPEXSpot: Beibehaltung einer Preiszone 100 Millionen Euro günstiger

Eine der Entscheidungen/Ideen im Grünbuch zum Strommarktdesign der Energiewende, ist die Aufsplittung von Deutschland in zwei Preiszonen. In einer Studie hat die EEX und EPEXSpot die Kosteneiner Nord/Süd Aufsplittung für die Verbraucher berechnet und kam auf 100 Millionen Euro pro Jahr (Pressemitteilung). Damit würden die zusätzlichen Kosten der Letztverbraucher bei einer kombinierten Einführung eines dezentralen Leistungsmarktes bei jährlich 240€ je Haushalt summiert. Nicht enthalten sind die Kosten für die Prozesskosten bei der Aufsplittung oder der Implementierung des Marktdesigns.

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schlichtung

[Presse] Schlichtungsstelle Energie startet neuen Online-Service

Die Schlichtungsstelle Energie hatte blog.stromhaltig bereits in der Vergangenheit benötigt, als es zu Problemen mit der Stromrechnung kam.

Warum die Übernahme einer Pressemitteilung hier im Blog?

Bei der Schlichtungsstelle Energie kümmert man sich nicht nur um den Stromkunden, der sonst in der Branche gerne zum Zählpunkt reduziert wird, der Kunde ist sogar Geschäftsführer :) (hatte ich bislang übersehen).

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Damit der Strom der aus der Steckdose kommt ein bisschen nachhaltiger ist.