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In Wertschöpfungsketten ist man mittlerweile in allen Branchen gewohnt. Vom Autobau bis zum Gesundheitswesen, ist bekannt, was Wert und Kein-Wert besitzt. Optimierung und Effizienz hangelt sich an der gesamten Wertschöpfungskette und baut einen hoffentlich positiven Kapitalstrom auf.  Im Gegensatz zu den anderen Branchen, hat die Stromwirtschaft dieses Kapitel der Industrialisierung noch nicht abschließend realisiert, was zu Handlungsempfehlungen und vorgeschlagenen Maßnahmen führt, die es letztendlich dem Kunden teuer machen, da auf die falschen Aspekte wert  gelegt wurde. Den Kunden in einer Strommarkt Diskussion nicht einzubeziehen, fördert den Wert-verfall.

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Der Begriff Autarkie kann man sehr leicht erklären, wenn man irgendwo in den Alpen auf einer einsamen Berghütte sitzt. Diese ist wahrscheinlich zu 100% Autark, denn sie ist nicht an das Stromnetz angeschlossen. Strom gibt es am Tag durch eine PV-Inselanlage und Wasser kommt aus dem Bach daneben. Der Streben nach Selbständigkeit – Autarkie – ist in der PV-Branche zum Treiber für Speicher geworden. Was steckt dahinter? Worum geht es eigentlich? Was wollen Menschen eigentlich erreichen, wenn sie in einen (elektrischen) Speicher investieren?

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schwarmstrom

Inhaltlich nähert sich der Beitrag im PV-Magazin an bekannte Zeitungen mit vielen Bildern und großen Buchstaben an. Es verwundert, dass Forscher sich für einen solchen Bericht tatsächlich zur Verfügung stellen.

SmartMeter sollen Stromausfälle auslösen können. Diesen Plot kennen wir  aus dem Buch Blackout, doch die Ursache die von den Forschern aus Bremen gefunden wurde, ist nicht die Fernabschaltung (wie im Roman), sondern der intelligente Stromhandel. Also SmartMeter knipst das  Netz aus durch SmartTrading.  Oder in anderen Worten: Wenn jeder Stromkunde immer 100% passend handeln würde, dann würde die das Stromnetz kollabieren. Wer will einen großflächigen Stromausfall riskieren, nur um den nicht-privilegierten Stromkunden ein paar Cent Profit zu ermöglichen.

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sturmtief

Zu jedem Zeitpunkt muss in das Stromnetz soviel Strom eingespeist werden, wie zum selben Zeitpunkt entnommen wird. Damit dies auch geschieht wird der Einsatz von Kraftwerken geplant auf Basis von Preissignalen aus dem Markt. Der Preis am Markt gibt somit zu jedem Zeitpunkt einen Indikator für die tatsächliche Knappheit der elektrischen Energie. Theoretisch vielleicht – praktisch stimmt der angenommene Verbrauch nur selten mit dem erwartenden Verbrauch überein. Im Schnitt wird in Deutschland/Österreich und Luxemburg 664 MW mehr Strom benötigt, als die Händler am Vortag vermutet haben. Es ist kein Wunder, dass Händler den Bedarf nicht kennen, sind doch über 95% des Stromverbrauchs als impulsiv/spontan zu charakterisieren.

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In einem aktuellen Beitrag des Tagesspiegel stellt Robert Busch vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) den FlexMarkt vor und zeigt die Grenzen eines starren, auf festgefahrene Strukturen basierendes Marktdesign.

Bereits im Januar 2015 hatte blog.stromhaltig den Flexmarkt im Hinblick auf eine gemeinsame Realisierung mit dem Hybridstrommarkt näher angeschaut. Strompreise als Signale reichen nicht aus, so der Tenor des Beitrages im Tagesspiegel. Regionale “Strommärkte”, bei denen Kilo-Watt-Stunden gehandelt werden, sind allerdings auch ein Fehler.

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